Worin ist die FDP anders als die anderen Parteien? Wo liegen die unterschiedlichen Schwerpunkte? Die Friedrich-Naumann-Stiftung hat alle Parteien ausführlich verglichen, darauf basierend wurde anschließend nochmals die Essenz zusammengefasst. Das Dokument ist aufgrund des umfangreichen Formates nur als PDF-Dokument verfügbar.
Für ein liberales Annaberg Die Annaberger Liberalen stehen für eine bessere Bildungspolitik, eine starke Wirtschaft, weniger Bürokratie und Staatseinfluss und faire Chancen für alle. Wir fordern gerade in der Kommune weniger Filz und Verschwendung. Wir wollen, dass unser Landkreis wieder an die Spitze kommt!
Bildung und Jugend Um junge Menschen fit zu machen für die Wissensgesellschaft von morgen, müssen in unseren Schulen moderne Lehr- und Lernbedingungen vorhanden sein. Bildungsausgaben als Investition in die Zukunft zu verstehen und ihnen Vorrang gegenüber konsumtiven Ausgaben einzuräumen, dies ist Prinzip liberaler Politik. In wohnortnahen Schulen mit stärkerer Eigenverantwortung ist der Werte- und Normenvermittlung sowie Herausbildung sozialer Kompetenzen der Schüler besonderes Augenmerk zu schenken. Dafür ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und Kommune erforderlich. Die FDP Annaberg fordert:
- Die Jugend muss durch qualitativ und inhaltlich hochwertige Lehrangebote eine bessere Bildung und Ausbildung erhalten.
- Eine stärkere Autonomie der TU Bergakademie.
- Wohnortnahe Schulen müssen als Lern- und Lebensort und als kulturelles Zentrum in den Gemeinden erhalten bleiben.
- Eine leistungsfähige Infrastruktur, insbesondere Verkehrswege, die Standortattraktivität erhöht und dadurch wirtschaftliche Mitnahmeeffekte in der Region ermöglicht.
- Das Konzept der Förderung von Wachstumspolen mit industrienaher Hochschulforschung muss auf die TU Bergakademie Annaberg Anwendung finden und zur weiteren Ansiedlung von Unternehmen führen.
- Existenzgründungs- und Unternehmensansiedlungsvorhaben und in verstärktem Maße Unternehmenssicherungsmaßnahmen müssen verstärkt politische Unterstützung und Begleitung erfahren.
- durch unternehmensfreundliche Kommunalpolitik die Städte und Gemeinden attraktiver werden, indem die weitere Verlagerung von Handel, Dienstleistung, Gastronomie und kulturelle Einrichtungen in Satellitengebiete verhindert wird;
- eine kommunale Selbstverwaltung unter Einbeziehung in der Privatwirtschaft üblicher kaufmännischer Instrumente anstelle Kameralistik mit tatsächlicher Entscheidungsfreiheit zum sparsamen Einsatz öffentlicher Mittel führt;
- durch Entbürokratisierung und Schaffung von Bürgerbüros eine bürgerfreundliche, effiziente Organisation der kommunalen Verwaltung entsteht;
- Die Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen um die Abwanderung der Jugend zu stoppen.
- Den Erhalt von Kinderbetreuungseinrichtungen um Familie und Beruf zu vereinbaren.
- Die Entwicklung integrativer Beschäftigungsmodelle um Behinderte und sozial Gefährdete stärker in den Arbeitsprozess einzubeziehen.
- Jede Art von Missbrauch sozialer Leistungen muss wirkungsvoll bekämpft werden.
- Die Aufbrechung von Monopolen im Bereich der Entsorgungs-, Energie- und Wasserwirtschaft, damit die Kosten für die Bürger gesenkt werden.
- Die Förderung erneuerbarer Energien muss im Einklang mit Landschaftsge-staltung und Naturschatz stehen. Dies betrifft insbesondere die Wind- und Wasserkraftanlage
- Die wirkungsvolle Hochwasserschutzanlagen und das Vorhandensein ausreichender natürlicher Überflutungsgebiete um die Bürger vor dem Verlust ihrer Existenzgrundlagen und des Besitzes zu schützen.
